Bemerkungen zu Fähigkeiten des Denkens – Folgerungen aus Ergebnissen einer ADHS-Studie (durchgeführt von A .Streeck-Fischer, IPU Berlin und C. Cropp Uni Kassel)

Annette Streeck-Fischer

Samstag, 11. Mai

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15.30

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16.15

Uhr |

Saal III / Dorotheensaal / UG

Kinder und Jugendliche mit ADHS weisen neben anderen Symptomen multiple Auffälligkeiten in ihren Kognitionen auf.  Basierend auf Untersuchungsergebnissen, die im Rahmen einer Therapiestudie zu ADHS bei Kindern und Jugendlichen mit komplexen Entwicklungsstörungen erhoben wurden, sollen Überlegungen zum fehlenden/ bzw. kollabierten psychischen Raum angestellt werden. Es wird vermutet, dass reifere Operationen im Denk- und Fühlraum bedrohlich sind, solange ein noch nicht gesichertes Selbst bei undenkbarer traumatischer Präsenz existiert. Es wird ein sensorisch dominierter vorsymbolischer Modus von Erfahrung und des Denkens angenommen.